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Performance-Messung, -Analyse und -Präsentation
Erfolgsbausteine eines effizienten Investmentcontrolling

9. und 10. Dezember 2008



Kursinhalt

1. Seminartag

Grundlagen und Status Quo der Performance-Messung

Externe vs. interne Performance-Messung
Die Performance-Ratios von Sharpe, Jensen, Treynor, Treynor/Black
Berücksichtigung des Signifikanzniveaus bei dem Einsatz der Sharpe-Ratio
Die klassischen Maße in der Praxis: Einsatzmöglichkeiten und Probleme
Empirische Aussagekraft: Simulationsstudien zur Güte der Maße

Fallstudie: Praktischer Einsatz und Interpretation der klassischen Performance-Maße

Analyse der Portfoliorenditen zur Beurteilung der Management-Skills

Aufschlüsselung der Wertschöpfung in Timing und Selektion
Wie lassen sich Timing-Fähigkeiten aus externer Sicht nachweisen?
Stil-Analysen nach Sharpe: Identifikation und Bewertung des Investmentstils
Analyse der zeitlichen Konstanz der Performance

Fallstudie: Identifikation von Timingfähigkeiten für einen Aktienfonds

Ansätze zur Performance-Messung spezieller Portfolios

Berücksichtigung von Verteilungsschiefen in der Performancemessung
Adjustierung der Rendite über das Ausfallrisiko mittels LPM-Maßen
Das Omega-Maß zur Beurteilung von Hedge Fonds

Fallstudie: Performancemessung eines Hedge Funds im konkreten Beispiel


2. Seminartag

Moderne Methoden der internen Performance-Attribution

Funktionen der internen Performance-Messung
Problembereiche bei diskreten vs. logarithmierten Renditen
Welche Renditegröße sollte für welche Fragestellung herangezogen werden?
Zerlegung der aktiven Rendite mittels Selektions- und Allokationsportfolio
Sachgerechte Behandlung des intertemporalen Kreuzproduktes
Abgrenzung des Währungsbeitrages und des lokalen Beitrages
Sachgerechte Berücksichtigung von Futures und Optionen

Fallstudie: Renditeattribution für ein globales Musterportfolio

State of the Art der internen Performance-Analyse

"Money weighted" und "Time weighted"-Rate of Return
Näherungsverfahren bei monatlicher Bewertung
Gegenstand und praktische Lösungsmöglichkeiten der Kreuzproduktproblematik im Mehrperiodenfall
Die drei Möglichkeiten der Renditeattribution im Mehrperiodenfall
Vor- und Nachteile einer additiven vs. einer multiplikativen Attribution
Der Ansatz von Menchero
Näherungsverfahren für die Intra-Month-Renditeattribution
Transaktionsbasierte vs. buy&hold-basierte Performance-Messung

Fallstudie:
- Analyse der Performance eines "Problemfonds" im konkreten Beispiel
- Mehrperiodige Performance-Attribution zum "Anfassen"

Analyse der Performancebeiträge in der Praxis

Berücksichtigung der Schätzfehler bei den Risikoparametern
Ermittlung von risikoadjustierten Performancebeiträgen
Identifikation von Glück oder Können mit statistischen Signifikanztests
Analyse von Compositerenditen mittels Stilanalyse

Fallstudie: Ermittlung von Information Ratios und t-Werten im konkreten Beispiel



Warum dieser Kurs für Sie wichtig ist:

Die Messung und Analyse der Performance ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des Investmentprozesses. Zugleich erfordert die sachgerechte Vorgehensweise bei dieser wichtigen Aufgabe eine detaillierte Kenntnis möglicher Fallstricke und Problembereiche bei der Renditeberechnung und ihrer Zerlegung. Dabei sind Sie in der Praxis immer wieder mit Fragen konfrontiert wie:

Wann soll mit diskreten, wann mit stetigen Renditen gerechnet werden?
Wie lässt sich die Sharpe-Ratio auf Ihre Signifikanz hin überprüfen?
Welche Performance-Maße sind wirklich wichtig?
Wieso entstehen Kreuzprodukte und wie gehe ich sachgerecht damit um?

Gleichzeitig hat die Vielfalt der unterschiedlichen Messmethoden deutlich zugenommen. Dadurch ist es heute wichtiger und zugleich schwieriger denn je, die Ergebnisse der Performancerechnung richtig zu interpretieren und zu verstehen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir für Sie diesen Intensivkurs konzipiert. Vertiefen Sie damit Ihr Wissen und erfahren Sie alles über die neuesten Ansätze der Performance-Messung.

Was Sie bei der Präsentation der Performance Ihrer Produkte beachten müssen

Inzwischen hat sich in der Praxis ein umfassendes Instrumentarium etabliert, mit dem eine objektive Beurteilung der Leistungsfähigkeit verschiedener Asset Manager und ihrer Produkte gewährleistet werden soll. So besitzt die Compliance mit den „Performance Presentation Standards“, bei der Vergabe neuer Spezialfonds- und Advisory-Mandate eine erhebliche Bedeutung. Verschiedene Anbieter veröffentlichen Rankinglisten, in denen Fonds auf Basis unterschiedlicher Methoden vergleichend bewertet werden. Schließlich wird vermehrt versucht, durch die Bewertung qualitativer Aspekte in Form von Ratings die Qualität des „Fundspicking“ weiter zu erhöhen.

Dies hat für Kapitalanlagegesellschaften, Banken und institutionelle Anleger im Hinblick auf die Präsentation der Anlageergebnisse eine große Bedeutung. Informieren Sie sich deshalb jetzt mit diesem Kurs über Zielsetzung und Gegenstand, Entwicklungen sowie insbesondere die praktischen Konsequenzen der verschiedenen Ansätze, die in der Praxis zur Beurteilung des Managements und der Produkte eingesetzt werden.

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Telefon: +49 (0) 61 96 / 65 15 330   +   Telefax: +49 (0) 61 96 / 65 15 355   +   E-Mail: info@uhlenbruch.com

 

9. und 10. Dezember 2008
Hotel Hessischer Hof
Frankfurt am Main

Teilnahmegebühr:
EUR 1.795,- (zzgl. 19% MwSt)

Ihr Expertenteam:
Dr. Jochen M. Kleeberg
alpha portfolio advisors GmbH
Bad Soden/Ts.
Dr. Carsten Wittrock
zeb/rolfes.schierenbeck.associates GmbH, Frankfurt am Main